Win11 – Leistungsüberwachung
Mit der Leistungsüberwachung in Windows 11 kannst du Systemressourcen wie CPU, RAM, Datenträger und Netzwerk detailliert analysieren und protokollieren. Diese Anleitung zeigt dir, wie du eine Datensammlung erstellst und daraus einen Bericht generierst.
Ziel dieser Anleitung: Erstellung eines benutzerdefinierten Leistungsindikatorsatzes, 24h-Protokollierung und Auswertung als Bericht.
1. Ressourcenmonitor und Leistungsüberwachung öffnen
GUI
Windows + R drücken
perfmon eingeben und bestätigen
Alternative
- Task-Manager → Leistung → Ressourcenmonitor öffnen
Tipp: Der Ressourcenmonitor ist ideal für Live-Analyse, die Leistungsüberwachung für Langzeit-Tracking.
2. Benutzerdefinierten Leistungsindikatorsatz erstellen
GUI
- Leistungsüberwachung öffnen
- Zu Datensammlersätze → Benutzerdefiniert navigieren
- Rechtsklick → Neu → Datensammlersatz
- Name vergeben (z.B.
SystemMonitoring)
- Manuell erstellen auswählen
- Leistungsindikatoren aktivieren
Wichtige Leistungsindikatoren hinzufügen
- CPU:
\Processor(_Total)\% Processor Time
- RAM:
\Memory\% Committed Bytes In Use
- Festplatte:
\PhysicalDisk(_Total)\Disk Bytes/sec
- Netzwerk:
\Network Interface(*)\Bytes Total/sec
Abtastintervall
3. Datensammlungsgruppe für 24 Stunden konfigurieren
GUI
- Speicherort für Logs festlegen (z.B.
C:\PerfLogs)
- Fertigstellen
- Rechtsklick auf Datensatz → Eigenschaften
- Tab Zeitplan → Startzeit definieren
- Tab Stoppbedingung → Dauer: 24 Stunden
Starten
PowerShell Alternative
logman create counter SystemMonitoring ^
-c "\Processor(_Total)\% Processor Time" ^
-c "\Memory\% Committed Bytes In Use" ^
-c "\PhysicalDisk(_Total)\Disk Bytes/sec" ^
-c "\Network Interface(*)\Bytes Total/sec" ^
-si 00:00:05 -o C:\PerfLogs\SystemMonitoring.blg
logman start SystemMonitoring
Wichtig: Stelle sicher, dass genügend Speicherplatz vorhanden ist – 24h Logging erzeugt große Dateien.
4. Bericht erstellen
GUI
- Nach Abschluss → Leistungsüberwachung öffnen
- Zu Berichte → Benutzerdefiniert wechseln
- Datensatz auswählen
Analyse
- CPU-Auslastung erkennen
- RAM-Engpässe identifizieren
- Festplattenaktivität prüfen
- Netzwerklast analysieren
5. Checkliste (für Prüfung oder Doku)
- ☐ Leistungsüberwachung geöffnet
- ☐ Datensammlersatz erstellt
- ☐ CPU, RAM, Disk, Netzwerk hinzugefügt
- ☐ Intervall konfiguriert
- ☐ 24h Laufzeit eingestellt
- ☐ Datensatz gestartet
- ☐ Bericht erzeugt
Ergebnis: Du hast eine vollständige Leistungsanalyse deines Systems erstellt – inklusive Langzeitüberwachung und auswertbarem Report.
6. Fazit
Die Leistungsüberwachung in Windows 11 ist ein mächtiges Werkzeug, um Systemverhalten sichtbar zu machen. Besonders bei Performance-Problemen liefert sie wertvolle Hinweise – fast wie ein EKG für deinen Rechner.